Beschäftigungsprogramm für Ältere in Apokoronas vor dem Aus
Ein staatliches Beschäftigungsprogramm, das arbeitslosen Griechen zwischen 55 und 67 Jahren einen befristeten Job bei der öffentlichen Verwaltung ermöglicht, könnte in Apokoronas ohne Verlängerung enden. Die Gemeinde hat nun formell um Unterstützung gebeten, damit das Programm weiterläuft.
Wer ist betroffen?
Die Betroffenen sind ältere Arbeitslose, die über dieses Programm bei der Gemeinde Apokoronas beschäftigt sind. Sie übernehmen alltägliche, aber unverzichtbare Aufgaben in den Gemeindeeinrichtungen — von Reinigung über Verwaltungsunterstützung bis hin zu einfachen Instandhaltungsarbeiten. Ohne sie, so die Gemeinde, entstünden erhebliche Lücken im Tagesgeschäft.
Warum ist das Programm wichtig?
Nach Einschätzung der Gemeindeverwaltung leidet Apokoronas — wie viele andere griechische Gemeinden — unter einem erheblichen Personalmangel. Das Programm hilft, diesen Engpass abzufedern. Gleichzeitig sind die Teilnehmer meist kurz vor dem Rentenalter und auf die Beschäftigung angewiesen, um ihre wirtschaftliche Sicherheit bis zur Rente zu überbrücken.
Für diese Gruppe sei eine Weiterbeschäftigung laut Gemeinde nicht nur eine Frage des Einkommens, sondern auch der persönlichen Würde.
Was hat die Gemeinde unternommen?
Die Gemeindeverwaltung hat beim Regionalen Gemeindeverband Kreta ein offizielles Gesuch eingereicht und darum gebeten, das Anliegen an die Zentralunion der Gemeinden Griechenlands sowie an die zuständigen Ministerien weiterzuleiten. Dem Antrag liegen vollständige Unterlagen bei, darunter auch individuelle Anträge der betroffenen Mitarbeiter mit Beschreibung ihrer Tätigkeiten.
Die Gemeinde ruft zudem die kommunalen Verbände auf, das Thema öffentlich zu machen und politisch zu unterstützen.
Was passiert, wenn keine Verlängerung kommt?
Nach Darstellung der Gemeinde würden bei einem Auslaufen der Verträge ohne Anschlussregelung spürbare Lücken in mehreren Bereichen der Gemeindeverwaltung entstehen. Wie viele Personen konkret betroffen wären und welche Dienste genau unter Druck geraten würden, geht aus dem veröffentlichten Dokument nicht hervor.
Hinweis: Dieser Bericht basiert auf einer Pressemitteilung der Gemeinde Apokoronas.