Apokoronas fordert DEDDIE auf: Schluss mit unangekündigten Stromausfällen
Der Bürgermeister von Apokoronas, Charalampos Koukianakis, hat dem Stromverteilungsunternehmen DEDDIE in einem formellen Schreiben unmissverständlich klargemacht: So kann es nicht weitergehen. Häufige und oft völlig unangekündigte Stromausfälle in der Gemeinde haben direkte Folgen für die Wasserversorgung der Bevölkerung — und das will die Gemeinde nicht länger hinnehmen.
Was passiert konkret?
Immer wieder fallen in Apokoronas die Pumpen des kommunalen Wasserversorgers DEYAA aus, weil der Strom ohne Vorwarnung wegbleibt. Die Folge: Der Druck im Wassernetz bricht ein, ganze Dörfer und Siedlungen bekommen zu wenig oder gar kein Wasser. Das ist kein theoretisches Problem — es betrifft Menschen in ihrem Alltag, vor allem in den Sommermonaten, wenn der Bedarf am höchsten ist.
Was hat die Gemeinde bisher unternommen?
Die Gemeinde Apokoronas hat sich bereits mehrfach an DEDDIE gewandt, ohne bis heute eine vollständige und nachvollziehbare Antwort erhalten zu haben. Was genau die Ursache der Ausfälle ist, welche Maßnahmen ergriffen wurden und wann das Problem dauerhaft behoben sein soll — all das blieb bisher ohne klare Auskunft.
Was fordert der Bürgermeister?
Koukianakis verlangt von DEDDIE klare Antworten auf vier zentrale Fragen:
- Ursache: Was genau verursacht die wiederholten Stromausfälle?
- Maßnahmen: Welche Arbeiten wurden bereits durchgeführt oder sind geplant?
- Zeitplan: Bis wann wird das Problem endgültig gelöst?
- Vorankündigung: Rechtzeitige Information der Gemeinde und von DEYAA vor jeder geplanten Abschaltung, damit die Wasserversorgung gesichert werden kann.
Darüber hinaus fordert der Bürgermeister ein baldiges persönliches Treffen mit der Unternehmensleitung von DEDDIE.
Ein deutliches Warnsignal
Koukianakis wählt klare Worte: "Wir suchen keine Konfrontation. Wir suchen Antworten. Bisher haben wir Verständnis gezeigt. Ab jetzt fordern wir Verantwortung, Information und eine Lösung."
Besonders auffällig ist ein Zusatz in seinem Schreiben: Der Bürgermeister betont ausdrücklich, er wolle nicht einmal den Gedanken aufkommen lassen, dass die Stromausfälle mit der klaren Haltung der Gemeinde gegen geplante Strommasten und Windkraftanlagen in der Region zusammenhängen könnten. Diese Formulierung lässt tief blicken — sie zeigt, wie angespannt das Verhältnis zwischen der Gemeinde und dem staatlichen Energiesektor derzeit ist.
Was bedeutet das für die Einwohner?
Für die Menschen in Apokoronas bedeutet die aktuelle Situation: Wasserabfälle und Druckprobleme können jederzeit auftreten — ohne Vorwarnung. Solange DEDDIE keine verlässlichen Ankündigungen liefert, hat auch die Gemeinde keine Möglichkeit, die Bevölkerung rechtzeitig zu informieren oder Vorkehrungen zu treffen.
Die Gemeinde macht deutlich: Wasser ist ein grundlegendes Gut. Seine Versorgung darf nicht von unvorhersehbaren Stromausfällen abhängen. Sollte DEDDIE nicht reagieren, will Apokoronas alle rechtlich möglichen Mittel ausschöpfen.