Bürgermeister sendet Botschaft der Einheit zum Fest Mariä Himmelfahrt
Zum Vorabend des orthodoxen Festes Mariä Himmelfahrt am 15. August hat Bürgermeister Charalampos Koukianakis eine offizielle Botschaft an alle Einwohnerinnen und Einwohner von Apokoronas gerichtet. Seine Worte sind kein politisches Programm, sondern eine menschliche Einladung: innezuhalten, aufeinander zuzugehen und die Dinge, die verbinden, über jene zu stellen, die trennen.
Ein Feiertag für alle
Der 15. August ist in Griechenland einer der bedeutendsten religiösen Feiertage des Jahres — der Tag, an dem die Orthodoxe Kirche die Himmelfahrt der Gottesmutter feiert. In Apokoronas, wie in vielen Gemeinden Kretas, ist dieser Tag tief im lokalen Leben verwurzelt: Gottesdienste in dorfnahen Kapellen, Familienfeste und das Bewusstsein einer gemeinsamen Tradition, die Generationen verbindet.
Koukianakis nutzt diesen Rahmen, um eine Botschaft auszusenden, die über religiöse Grenzen hinausgeht: die Bitte um Mitgefühl, um ein offenes Herz und um Solidarität — besonders mit jenen, die gerade schwere Zeiten durchleben.
Zusammenhalt statt Spaltung
"Lasst uns an diesem großen Tag beiseitelegen, was uns trennt, und festhalten, was uns verbindet", schreibt der Bürgermeister. Er bittet die Menschen, einander ein freundliches Wort zu schenken, eine helfende Hand zu reichen und sich zu umarmen.
Sein Wunsch an die Gottesmutter ist dabei klar formuliert: Sie möge die Häuser der Menschen schützen, den Kindern Sicherheit geben, den Kranken und Geprüften Kraft schenken — und alle daran erinnern, dass niemand überflüssig ist und jeder seinen Platz unter demselben Dach hat.
Glückwünsche an alle Familien
Mit den Worten "Möge die Gottesmutter immer an unserer Seite sein — Schutz, Kraft und Hoffnung für alle" schließt Koukianakis seine Botschaft und wünscht allen Familien in Apokoronas ein gesegnetes Fest.