Bürgermeister ruft zu institutionellem Dialog auf
Der Bürgermeister von Apokoronas, Charalampos Koukianakis, hat am 25. August 2026 eine deutliche Botschaft gesendet: Wer Fragen stellen oder Vorwürfe erheben will, soll dies auf dem richtigen Weg tun – im Gemeinderat, schriftlich und persönlich.
Was hat der Bürgermeister entschieden?
In einer offiziellen Pressemitteilung erklärt Koukianakis, dass er ab sofort keine öffentlichen Online-Debatten mehr führen wird. Stattdessen wird er ausschließlich bei Sitzungen des Gemeinderats von Apokoronas antworten. Diese Entscheidung richtet sich gegen das, was er als "endlose Auseinandersetzungen und Übertreibungen" in sozialen Netzwerken beschreibt – Diskussionen, bei denen Aussagen aus dem Zusammenhang gerissen und nach Belieben verwendet werden.
Was bedeutet das für Bürgerinnen und Bürger?
Wer konkrete Fragen, Beschwerden oder Hinweise hat, kann und soll diese schriftlich beim Gemeinderat einreichen. Der Bürgermeister lädt alle, die wirklich Antworten suchen, ausdrücklich ein:
- Anliegen schriftlich einreichen beim Gemeinderat von Apokoronas
- Persönlich zur Sitzung erscheinen, um die Antworten direkt zu hören und die eigenen Argumente vorzutragen
- Am echten Dialog teilnehmen – offen, klar und konstruktiv
Transparenz als Tradition
Koukianakis erinnert daran, dass Apokoronas bereits seit 2014 alle Gemeinderatssitzungen live überträgt – damit jede Bürgerin und jeder Bürger das vollständige Gespräch verfolgen, alle Stellungnahmen hören und sich eine eigene Meinung bilden kann. Diese Praxis soll fortgeführt werden.
Der Kern der Botschaft
Der Bürgermeister betont, dass öffentliche Kontrolle nicht nur erlaubt, sondern notwendig ist. Fragen sind ein Recht, und Beschwerden müssen untersucht werden. Aber das alles brauche einen institutionellen Rahmen. Apokoronas habe echte Probleme und echte Bedürfnisse – die täglich Arbeit erfordern. Eine Gemeinde, die dauerhaft im Zustand politischer Auseinandersetzung steckt, kann dieser Arbeit nicht nachkommen.
Seine Entscheidung sei daher klar: Dialog ja – aber dort, wo er hingehört: im Gemeinderat, vor allen Bürgerinnen und Bürgern, vollständig und nachvollziehbar.