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Apokoronas-Bürgermeister: Wasser bleibt öffentliches Gut – kein Platz für Privatisierung
Pressemitteilung · Gemeinde Apokoronas

Apokoronas-Bürgermeister: Wasser bleibt öffentliches Gut – kein Platz für Privatisierung

Zusammenfassung

Bürgermeister Charalampos Koukianakis hat eine klare Botschaft als Reaktion auf neue nationale Gesetzgebung zur kommunalen Wasserversorgung veröffentlicht: Wasser ist kein Handelsgut, sondern ein öffentliches Gut, das allen Bewohnern zusteht. Die Gemeinde Apokoronas gründete den kommunalen Wasserversorger DEYA bewusst, um die Versorgung in öffentlicher Hand zu halten und in Infrastruktur zu investieren. Für die Einwohner ändert sich vorerst nichts – die Botschaft ist ein politisches Bekenntnis gegen jede Form der Privatisierung.

Apokoronas bekennt sich klar: Wasser bleibt ein öffentliches Gut

Bürgermeister Charalampos Koukianakis hat sich in einem persönlichen Schreiben mit aller Deutlichkeit zu einem der grundlegendsten Themen kommunaler Politik geäußert: Wasser gehört den Menschen – nicht dem Markt.

Anlass war eine neue nationale Gesetzesregelung, die die Rahmenbedingungen für kommunale Wasser- und Abwasserversorger (DEYA) betrifft. Auch wenn konkrete Details des Gesetzes im offiziellen Text nicht genannt werden, nutzte der Bürgermeister die Gelegenheit, die Position der Gemeinde Apokoronas unmissverständlich zu formulieren.

Eine klare politische Aussage

Koukianakis schreibt: "Wasser ist kein Handelsgut, kein Produkt zum Verkauf und kein Feld für Spekulation – es ist ein öffentliches und gesellschaftliches Gut." Die Botschaft richtet sich nicht nur an die eigene Bevölkerung, sondern auch an übergeordnete politische Ebenen, die nach Einschätzung des Bürgermeisters die öffentliche Kontrolle über lebenswichtige Ressourcen gefährden könnten.

Besonders eindringlich ist seine Warnung: Wenn Wasser zur Ware wird, wird aus dem Bürger ein Kunde. Diesen Wandel, so Koukianakis, könne und dürfe die Gemeinde nicht hinnehmen.

Warum DEYA Apokoronas gegründet wurde

Die Gründung des kommunalen Wasserversorgers DEYA Apokoronas war nach Aussage des Bürgermeisters eine bewusste strategische Entscheidung – kein bürokratischer Zufall. Ziel war es, die Wasserversorgung dauerhaft unter öffentlicher Aufsicht zu halten, klare Regeln zu setzen, Fördermittel zu beantragen und Infrastrukturprojekte umzusetzen.

Der Bürgermeister betont, dass die Gemeinde inzwischen nicht nur mit Worten, sondern mit konkreten Maßnahmen handele: durch Infrastrukturinvestitionen, moderne Planung und eine tägliche Arbeit, die einzig dem Wohl der Einwohner verpflichtet sei.

Wasser gehört den nächsten Generationen

Die Botschaft endet mit einem generationenübergreifenden Appell: Das Wasser von Apokoronas gehöre den Familien, den Landwirten, den Gewerbetreibenden – und vor allem den kommenden Generationen. Es zu schützen sei kein Verwaltungsakt, sondern eine moralische Verpflichtung.

Für die Einwohner von Apokoronas bedeutet das konkret: Die Wasserversorgung bleibt in kommunaler Hand, Preisspekulationen durch private Anbieter sollen ausgeschlossen bleiben, und der Ausbau der Infrastruktur wird weitergehen.

Official source

Quellübersetzung

Maschinell aus dem offiziellen Quelldokument übersetzt.

Pressemitteilung – Wasser ist keine Ware. Es ist Leben, Recht und unsere Verantwortung.

  1. August 2026, 8:41 Uhr

Verfasst vom Bürgermeister von Apokoronas

Charalampos Koukianakis

Es gibt Themen, die weder Abstriche noch Kompromisse dulden – Themen, die den Kern unserer gesellschaftlichen Verantwortung und die Zukunft unserer Kinder berühren. Das Wasser ist eines davon.

Angesichts der neuen gesetzlichen Regelung für die DEYA bleibt unsere Position klar, fest und unerschütterlich:

Wasser ist keine Ware – kein Produkt zum Verkauf, kein Feld für Spekulation – es ist ein öffentliches und gesellschaftliches Gut.

Die Gründung der DEYA Apokoronas war eine bewusste Entscheidung der Verantwortung und eine strategische Entscheidung zum Schutz des wertvollsten Gutes unserer Region. Sie wurde nicht gegründet, um Zweckmäßigkeiten zu bedienen, sondern um die öffentliche Verwaltung des Wassers zu stärken, Regeln zu setzen, die Dienstleistungen besser zu organisieren, Fördermittel zu beantragen, Projekte umzusetzen und sicherzustellen, dass der Bürger weiterhin Zugang zu qualitativ hochwertigem, sicherem und ausreichendem Wasser hat.

Und heute können wir mit Taten sprechen, nicht nur mit Worten. Mit bedeutenden Maßnahmen, mit Infrastrukturprojekten, mit moderner Planung und mit einer täglichen Arbeit, die einzig das Ziel verfolgt, das Leben unserer Einwohner zu verbessern.

Gleichzeitig setzen wir unsere Bemühungen dynamisch fort, um die angebotenen Dienstleistungen kontinuierlich aufzuwerten – mit modernen Infrastrukturen, besserer Bürgerbetreuung und einer DEYA, die den Bedürfnissen von heute und den Herausforderungen von morgen gerecht wird.

Die Geschichte hat gezeigt, dass Festungen nicht von einem Moment auf den anderen fallen. Zuerst werden sie geschwächt, dann entwertet und am Ende verloren.

Deshalb stellt die Gründung der DEYA Apokoronas einen wichtigen Schutzschild dar – sie ist unsere Antwort auf die Notwendigkeit, dass Wasser unter öffentlicher Aufsicht und gesellschaftlicher Kontrolle bleibt,

denn wenn Wasser zur Ware wird, wird aus dem Bürger ein Kunde –

und das kann nicht akzeptiert werden.

Das Wasser gehört den Familien, den Landwirten, den Gewerbetreibenden, jedem Menschen, der in unserer Region lebt und wirkt – es gehört den kommenden Generationen.

Sein Schutz ist keine verwaltungstechnische Wahl – er ist Pflicht, Verantwortung und eine Lebenshaltung.

In Apokoronas haben wir den Weg der Verantwortung gewählt – wir haben uns entschieden, das Wasser zu schützen, in die Infrastruktur zu investieren und eine Organisation zu schaffen, die dem Menschen und der Gesellschaft dient.

Und diese Position werden wir weiterhin mit Konsequenz und Entschlossenheit vertreten.

Wasser wird nicht gekauft, nicht verkauft und nicht zur Ware gemacht. Es ist Leben, öffentliches Gut, gesellschaftliches Recht – und wir sind verpflichtet, es heute zu schützen, um es morgen an die kommenden Generationen weiterzugeben.