Grünes Licht für Kläranlage in Almyrida
Die Umweltkommission der Region Kreta hat eine positive Stellungnahme zur Umweltgenehmigung des Abwasserprojekts für Almyrida abgegeben. Das ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Umsetzung einer Infrastruktur, die die gesamte Küstenzone des Gemeindegebiets betrifft.
Was geplant ist
Das Projekt hat ein Gesamtbudget von 14.714.128 Euro und umfasst mehrere Komponenten:
- Kanalnetz: rund 27.195 Meter
- Pumpstationen: neun Abwasserpumpwerke
- Kläranlage: modernes Belebungsverfahren mit verlängerter Belüftung
- Ableitung: Leitungen an Land und unter Wasser zur Einleitung des gereinigten Abwassers
- Anfangskapazität: 4.800 Einwohnergleichwerte, erweiterbar auf 6.200
Welche Orte betroffen sind
Die Anlage soll die Abwasserentsorgung für mehrere Siedlungen übernehmen: Almyrida, Plaka, Kokkino Chorio, Aspro und Kampia. Diese Orte liegen entlang der wachsenden Küstenzone des Gemeindegebiets und verfügen bislang über keine moderne zentrale Abwasserinfrastruktur.
Warum das wichtig ist
Der fehlende Anschluss an ein modernes Abwassernetz ist seit Langem ein Problem für die Meeresqualität in der Region. Eine funktionsfähige Kläranlage schützt das Meerwasser, den Grundwasserspiegel und die öffentliche Gesundheit — und ist laut Gemeindeverwaltung eine Voraussetzung für qualitativ hochwertigen Tourismus in der Gegend.
Wie es weitergeht
Die positive Stellungnahme ist nicht die endgültige Baugenehmigung, sondern ein notwendiger Schritt im Genehmigungsverfahren. Die Gemeinde Apokoronas hat angekündigt, das Verfahren bis zur vollständigen Umsetzung des Projekts weiterzuführen. Konkrete Zeitpläne für Baubeginn oder Fertigstellung wurden in der Mitteilung nicht genannt.