Ministerium öffnet Tür für provisorische Kreuzung bei Agii Pantes
Für viele Bewohner von Apokoronas war es bisher ein tägliches Ärgernis: Die Kreuzung bei Agii Pantes an der Nordküsten-Autobahn BOAK ist nicht nutzbar, und die nächsten Auffahrten in Kalyves und Vryses liegen weit entfernt. Nun gibt es erstmals eine konkrete Aussicht auf Verbesserung.
Was ist passiert?
Das Ministerium für Infrastruktur und Verkehr hat offiziell auf die Anträge von Bürgermeister Charalampos Koukianakis und Vize-Präfekt von Chania Nikolaos Kalogeris reagiert. In einem Schreiben erkennt das Ministerium das Problem ausdrücklich an und lehnt den Antrag auf eine provisorische ebenerdige Kreuzung nicht ab. Stattdessen fordert es den Autobahnbetreiber auf, die technische Machbarkeit zu prüfen und zu klären, ob die Finanzierung aus den Reservemitteln für Straßensicherheitsverbesserungen gesichert werden kann.
Wer ist betroffen?
Die Kreuzung bei Agii Pantes versorgt eine ganze Reihe von Gemeinden und Siedlungen in Apokoronas. Das Ministerium selbst hält in seinem Schreiben fest, dass diese Orte erheblich weiter von den bestehenden Auffahrten entfernt liegen – ein Umstand, der die tägliche Mobilität der Anwohner, Landwirte, Gewerbetreibenden und Pendler spürbar erschwert.
Was bedeutet das konkret?
Noch ist nichts entschieden. Die Prüfung durch den Konzessionär steht noch aus, und die Finanzierung hängt an verfügbaren Reservemitteln. Dennoch ist dies ein bedeutender Schritt: Erstmals hat eine übergeordnete Behörde das Anliegen offiziell aufgegriffen und aktiv weitergeleitet – statt es abzulehnen.
Was sagt der Bürgermeister?
Bürgermeister Charalampos Koukianakis zeigte sich vorsichtig optimistisch:
"Wir haben getan, was wir tun mussten: das Problem aufgezeigt, den Bedarf belegt und eine Lösung gefordert. Heute haben wir einen wichtigen Schritt gemacht. Wir machen weiter, bis die Straße für die Menschen in Apokoronas sicher geöffnet wird."
Der Bürgermeister dankte zudem Vize-Präfekt Nikolaos Kalogeris für seine aktive Mitarbeit bei der Förderung dieses Anliegens.
Wie geht es weiter?
Der Ball liegt nun beim Autobahnbetreiber, der die technische und finanzielle Prüfung durchführen muss. Die Gemeinde Apokoronas hat angekündigt, das Thema weiter zu verfolgen und sich nicht mit einer Verzögerung abzufinden.