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Apokoronas fordert Fristverlängerung im Kataster und Lösung für Forstkataster
Pressemitteilung · Gemeinde Apokoronas

Apokoronas fordert Fristverlängerung im Kataster und Lösung für Forstkataster

Zusammenfassung

Der Gemeinderat von Apokoronas soll ein Beschluss verabschieden, der eine sofortige Verlängerung der Einspruchsfristen im griechischen Kataster sowie eine gesetzliche Regelung der offenen Forstkataster-Fragen fordert. Tausende Eigentümer sind betroffen, weil im Kataster erhebliche Fehler festgestellt wurden und die Online-Plattform zeitweise nicht verfügbar war. Gleichzeitig sind viele Grundstücke weiterhin als Staatswald eingetragen, ohne dass die versprochene gesetzliche Klärung erfolgt ist.

Kataster-Fehler und Forstkataster setzen Grundstückseigentümer unter Druck

In Apokoronas wächst die Sorge unter Grundstückseigentümern: Seit der Veröffentlichung der Katasterdaten sind erhebliche Fehler und Lücken zutage getreten, und die Zeit, um diese zu korrigieren, läuft ab. Der Gemeinderat soll nun ein Beschluss verabschieden, der die Zentralregierung, das griechische Katasteramt und die Abgeordneten des Regionalbezirks Chania auffordert, sofort zu handeln.

Was ist das Problem?

Das griechische Kataster erfasst erstmals systematisch alle Grundstücke im Land. Doch seit der Veröffentlichung der Daten für Apokoronas wurden laut Gemeindeverwaltung zahlreiche Fehler festgestellt — falsche Einträge, fehlende Parzellen und unrichtige Eigentümerangaben. Eigentümer haben das Recht, Einsprüche einzureichen und Korrekturen zu beantragen, doch die dafür vorgesehene Frist reicht nach Einschätzung der Gemeinde nicht aus.

Erschwert wurde die Situation durch einen vorübergehenden Ausfall der Online-Plattform des Katasters, über die Bürgerinnen und Bürger ihre Anträge einreichen müssen. In dieser Zeit war es schlicht nicht möglich, Korrekturen fristgerecht einzureichen.

Das Forstkataster-Problem

Noch brisanter ist die Lage bei den Forstkatasterkarten. Viele Grundstücke in Apokoronas sind dort als Staatswald oder staatliches Forstland eingetragen — obwohl es sich um seit Generationen privat genutzte und bewirtschaftete Flächen handelt. Solange diese Eintragungen bestehen, sind die Eigentumsrechte der betroffenen Bewohner rechtlich unsicher.

Die griechische Regierung hatte zugesagt, dieses Problem gesetzlich zu regeln, doch bis heute ist keine entsprechende Regelung in Kraft getreten. Nach Angaben der Gemeinde befinden sich deshalb tausende Eigentümer in einem Schwebezustand — sie können ihr Land weder uneingeschränkt nutzen noch veräußern, ohne das Risiko rechtlicher Unsicherheit.

Was fordert die Gemeinde?

Der Gemeinderat von Apokoronas soll folgende Forderungen beschließen:

  • Fristverlängerung: Sofortige Verlängerung der Einspruchs- und Korrekturfristen im Kataster
  • Gesetzliche Regelung: Unmittelbare Verabschiedung eines Gesetzes zur Klärung der Forstkataster-Streitigkeiten
  • Politischer Druck: Intervention der Zentralregierung, des Katasteramts und der Abgeordneten aus dem Bezirk Chania zum Schutz der Eigentumsrechte der Bürger

Was sollten Betroffene jetzt tun?

Eigentümer in Apokoronas, die Fehler in ihren Katastereinträgen vermuten oder deren Grundstücke in den Forstkatasterkarten als Staatsland ausgewiesen sind, sollten die Fristen im Auge behalten und sich — soweit möglich — an das zuständige Katasterbüro wenden. Die Gemeinde hat angekündigt, sich für eine Verlängerung einzusetzen, aber eine offizielle Bestätigung steht noch aus.

Die Forderungen der Gemeinde richten sich an die Zentralregierung in Athen; eine endgültige Entscheidung liegt nicht beim Gemeinderat selbst.

Official source

Quellübersetzung

Maschinell aus dem offiziellen Quelldokument übersetzt.

PRESSEMITTEILUNG – Vorschlag des Bürgermeisters von Apokoronas an den Gemeinderat: Sofortige Fristverlängerung beim Kataster und gesetzliche Regelung für die Forstkatasterkarten

  1. Juni 2026, 13:43 Uhr

Der Bürgermeister von Apokoronas, Charalampos Koukianakis, schlägt dem Gemeinderat von Apokoronas vor, einen Beschluss zu verabschieden, der eine sofortige Verlängerung der Einreichungsfrist für Einsprüche und Korrekturen beim Kataster sowie eine unmittelbare gesetzliche Regelung der mit den Forstkatasterkarten zusammenhängenden Fragen fordert.

Seit der Veröffentlichung der Katasterdaten wurden erhebliche Fehler, Auslassungen und Ungenauigkeiten festgestellt, während die zur Verfügung stehende Zeit für deren Überprüfung und Korrektur als unzureichend erwiesen hat. Gleichzeitig hat die vorübergehende Unterbrechung des Betriebs der elektronischen Plattform des Katasters die Möglichkeiten der Bürger, die erforderlichen Verfahren rechtzeitig abzuschließen, weiter eingeschränkt.

Besonders ernst bleibt das Problem der Forstkatasterkarten und der Flächen, die als Eigentum des griechischen Staates ausgewiesen sind. Trotz der abgegebenen Zusicherungen ist bis heute die notwendige gesetzliche Regelung nicht vorangeschritten, mit dem Ergebnis, dass sich Tausende von Eigentümern in einem Zustand der Unsicherheit und Rechtsunsicherheit hinsichtlich ihrer Eigentumsrechte befinden.

Auf der Grundlage des Vorstehenden fordert die Gemeinde Apokoronas:

• Verlängerung der Einreichungsfrist für Einsprüche und Korrekturen.

• Sofortige gesetzliche Regelung für die Fragen im Zusammenhang mit den Forstkatasterkarten.

• Intervention der Regierung, des Griechischen Katasteramts und der Abgeordneten der Regionaleinheit Chania zum Schutz der Eigentumsrechte der Bürger.

Der Bürgermeister von Apokoronas, Charalampos Koukianakis, erklärte:

"Es geht um das Eigentum unserer Menschen, um das Land, das wir von unseren Vorfahren übernommen haben und das wir verpflichtet sind, unversehrt an die nächsten Generationen weiterzugeben.

Apokoronas fordert das Selbstverständliche: ausreichend Zeit, klare Regeln und gerechte Lösungen für alle Bürger.

Wir können nicht zulassen, dass vollendete Tatsachen zulasten der Menschen unserer Region geschaffen werden, wegen Fristen, Fehlern oder institutionellen Unerledigtheiten, die ungelöst bleiben.

Wir fordern den Staat auf, sofort Verantwortung zu übernehmen. Die Fristverlängerung und die gesetzliche Regelung der ausstehenden Fragen sind Voraussetzung für ein glaubwürdiges und gerechtes Verfahren.

Der Schutz des Eigentums der Bürger gilt als selbstverständlich."