Hochspannungsleitung Chania–Damasta: TU Athen präsentiert Studienergebnisse in Athen
Ein Thema, das Kreta seit Längerem beschäftigt, gelangt am 11. November 2026 in das Amphitheater der Technischen Universität Athen (TU Athen): Die geplante Hochspannungsleitung zwischen Chania und Damasta und ihre möglichen Auswirkungen auf Landschaft, Natur und Entwicklung der Insel.
Was an diesem Abend passiert
Die TU Athen hat die Gemeinden Kretas eingeladen, bei der Präsentation der abschließenden Ergebnisse ihrer Forschungsstudie dabei zu sein. Die Veranstaltung findet statt:
- Datum: 11.11.2026
- Uhrzeit: 19:00 Uhr
- Ort: Amphitheater der TU Athen, Patission 42, Athen
Wer steckt dahinter?
Die Studie geht auf eine Initiative der lokalen Selbstverwaltung zurück. Bestellt wurde sie vom Gemeindeverband Kreta (PED Kritis), der das Projekt von Anfang an unterstützt hat. Ziel war es, eine solide wissenschaftliche Grundlage für die öffentliche Diskussion über die Hochspannungsmasten zu schaffen — ein Thema, das die natürliche Umgebung, das Landschaftsbild, das kulturelle Erbe und die wirtschaftliche Zukunft Kretas berührt.
Die Gemeinde Apokoronas hat sich mit einem einstimmigen Beschluss des Gemeinderats aktiv an dieser Initiative beteiligt. Bürgermeister Charalampos Koukianakis unterstreicht: Große Entscheidungen für eine Region müssen auf Wissen, Wissenschaft und echten Daten beruhen.
Ein Aufruf an die Kreter in Attika
Bürgermeister Koukianakis richtet einen besonderen Appell an die kretischen Vereine und Gemeinschaften in Attika. Menschen, die Kreta verlassen haben, aber der Insel immer verbunden geblieben sind, sollen an diesem Abend ihre Stimme einbringen. Die Veranstaltung soll mehr sein als ein wissenschaftliches Symposium — sie soll ein echter Dialog zwischen Wissenschaft, Kommunalpolitik und Gesellschaft werden.
Entwicklung ja — aber mit Respekt
Eine wichtige Botschaft zieht sich durch den Aufruf: Umweltschutz bedeutet nicht, Entwicklung abzulehnen. Es geht darum, Entwicklung so zu gestalten, dass sie den Ort, die Landschaft, die Geschichte und die Menschen respektiert. Der 11. November soll ein Schritt in Richtung eines Kretas sein, das kommenden Generationen weitergegeben werden kann.